Busfahrer missbraucht junge Frau mit Behinderung | Pfennigparade

Am 06.12.2011 missbraucht ein Busfahrer auf einer Fahrt vom Internat zur Einrichtung Pfennigparade in München eine junge Frau mit Behinderung. Er wird in einem ersten Verfahren zu 5 Jahren Haft verurteilt. Das Urteil wird später aufgehoben. In einem zweiten Verfahren gibt der Täter die Tat zu. Der Ausgang des Verfahrens ist unklar.

Allgemeine Informationen

Aktenzeichen
11-12-06-01-02-01

Gewalt

Häufigkeit
einmalig
Wann?
06.12.2011
Gewaltformen
sexualisierte Gewalt
Fazit

Busfahrer zwingt behinderte Frau zu Oralverkehr.

Betroffene*r

Recherche abgeschlossen?
Ja
Anzahl
1
Fazit

Die Betroffene lebt mit einer körperlichen Behinderung und Lernschwierigkeit nach einem Unfall.

1. Betroffene*r

Recherche abgeschlossen?
Ja
Persönliche Merkmale
Alter
19
Geschlecht
Weiblich
Hilfe / Unterstützung
stationär
Behinderung / Beeinträchtigung
  • körperlich
  • Lernschwierigkeit
Auswirkung(en) der Gewalt
PTBS

Einrichtung

Name
Pfennigparade
Institution
vollstationäre Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderungen
Ort
PLZ
80804
Ort
München
Bundesland
Bayern
Land
Deutschland
Träger
Name
Stiftung Pfennigparade
Institution
freier Träger
Schutzkonzept
Auswertung

Es ist unklar, ob ein Gewaltschutzkonzept existiert.

Öffentlich?
Nein

Täter*innen

Recherche abgeschlossen?
Ja
Anzahl
1
Fazit

Der Täter wurde von der Einrichtung als Fahrdienst engagiert und hatte regelmäßigen Zugang zu in der Einrichtung lebenden Menschen.

1. Täter*in

Recherche abgeschlossen?
Ja
Persönliche Merkmale
Alter
44
Geschlecht
Männlich
Behinderung / Beeinträchtigung
unbekannt / unklar / unvollständig
Bezug
Fahrdienste

Folgen für die Täter*in

Strafrechtliche Folgen
  • ausstehend / noch kein Urteil / Revision / Berufung
  • unbekannt / unklar / unvollständig
Zivilrechtliche Folgen
unbekannt / unklar / unvollständig
Disziplinarische Folgen
unbekannt / unklar / unvollständig
Fazit

Der Täter streitet im ersten Verfahren alles ab und wird zu 5 Jahren Haft verurteilt. Das Urteil wird aufgehoben und in einem zweiten Verfahren gesteht er die Tat. Der Ausgang des Verfahrens ist noch nicht bekannt.

Folgen für die Einrichtung

Maßnahmen der Einrichtung
unbekannt / unklar / unvollständig
Juristische Folgen
unbekannt / unklar / unvollständig
Fazit

Folgen für die Einrichtung sind nicht bekannt. In der selben Einrichtung findet wenige Jahre später ein weiterer Fall sexualisierter Gewalt statt.

Folgen für die Vorgesetzten

Strafrechtliche Folgen
unbekannt / unklar / unvollständig
Zivilrechtliche Folgen
unbekannt / unklar / unvollständig
Disziplinarische Folgen
unbekannt / unklar / unvollständig
Fazit

Folgen für Vorgesetzte sind nicht bekannt.

Ratgeber

Haben Sie als Mensch mit Behinderung selbst Gewalt erfahren? Sind Sie Angehörige oder Mitbewohner*innen einer behinderten Person, der Gewalt widerfahren ist? Oder sind Sie vielleicht Mitarbeiter*in in einer Einrichtung und haben dort Gewalt mitbekommen? Im ausführlichen Ratgeber sagen wir Ihnen, was Sie tun können – und vielleicht auch müssen.

Meldung

Möchten Sie über Gewalt berichten, die Ihnen oder Ihnen nahestehenden Person widerfahren ist? Sie sind Mitarbeiter*in einer vollstationären Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderungen – und haben Gewalt mitbekommen? Sprechen Sie mit uns darüber. Wir gehen allen Fällen nach.